Immobilienverrentung: Diese Modelle gibt es

Das Konzept der Immobilienverrentung wird in Deutschland immer bekannter. Häufig wird es wie folgt erklärt: Senioren, die ihre Immobilie verrenten, bekommen dafür bis an ihr Lebensende eine monatliche Rentenzahlung und behalten das lebenslange Wohnrecht. Das ist so aber nicht ganz richtig. Denn tatsächlich gibt es mehrere Verrentungs- und Zahlungsmodelle. Wir stellen die beliebtesten Möglichkeiten der Verrentung vor.

Leibrente und Zeitrente

Zunächst einmal unterscheidet man bei der Immobilienverrentung zwischen Leib- und Zeitrente. Während die Zahlungen bei der Leibrente an die Lebenszeit des Verkäufers gekoppelt sind, wird bei der Zeitrente eine gewisse Zahlungsspanne festgelegt. Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, die sich an einem Beispiel verdeutlichen lassen:

Eine Seniorin verrentet ihre Immobilie im Alter von 70 Jahren. Statistisch gesehen lebt sie noch etwa vierzehn Jahre. Bei der Leibrente wird dieser Wert als Grundlage für die Berechnung der monatlichen Rente herangezogen. Die Seniorin erhält die Rentenzahlungen jedoch auch, wenn sie noch weitere zwanzig Jahre lebt. Stirbt sie hingegen schon nach fünf Jahren, werden die Zahlungen zu diesem Zeitpunkt eingestellt. Bei einer Zeitrente bestände zum Beispiel die Möglichkeit, einen Zahlungszeitraum von 20 Jahren zu vereinbaren. Danach erhält die Seniorin keine Rentenzahlungen vom Käufer mehr. Stirbt sie hingegen früher, gehen die Zahlungen an ihre Erben.

Die Zeitrente bietet sich deshalb vor allem dann an, wenn man seine Erben auch nach dem Tod absichern möchte. Bei beiden Modellen können Senioren zusätzlich wählen, ob sie ein lebenslanges oder ein zeitlich begrenztes Wohnrecht wollen.

Einmalzahlung und monatliche Zahlungen

Oftmals entscheiden Senioren sich jedoch gegen das monatliche Rentenmodell und für eine Einmalzahlung. Diese setzt sich grob gesagt aus dem Verkehrswert abzüglich des Nießbrauchwerts zusammen. Das lässt sich noch einmal am Beispiel unserer 70-jährigen Seniorin verdeutlichen:

Die Immobilie der Seniorin ist 400.000 Euro wert und könnte für einen Betrag von 800 Euro im Monat vermietet werden. Rechnet man das auf die statistische Lebenserwartung von etwa 14 Jahren hoch, beträgt der Nießbrauchwert 134.400 Euro. Die Seniorin erhält damit eine Einmalzahlung von 265.600 Euro.

Allerdings müssen Senioren sich nicht zwischen entweder einer Einmalzahlung oder einer monatlichen Rente entscheiden. Fixzahlung und monatliche Rente können flexibel kombiniert werden. Viele Rentner nutzen die Einmalzahlung beispielsweise, um eine noch ausstehende Hypothek abzuzahlen und lassen sich den Rest des Wertes als monatliche Rente auszahlen. Oder aber sie nutzen eine Einmalzahlung, um diese ihren Kindern als Vorerbe auszuzahlen und leben selbst von den monatlichen Rentenzahlungen. Wie groß die Einmalzahlung im Vergleich zu den monatlichen Renten ist, kann dabei jeder selbst entscheiden.

Sie interessieren sich für die Verrentung ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne zu ihren Möglichkeiten.

Foto: 4pmphoto@gmail.com / Depositphotos.com

Kunstwerke zum Wohnen

Der Todestag des berühmten Malers und Bildhauers Max Ernst jährte sich 2016 zum vierzigsten Mal. Was die wenigsten Besucher der zahlreichen Ernst-Ausstellungen wissen: Bei einigen der aufwendigen Exponate handelt es sich nicht um Auftragsarbeiten des […]

Weiterlesen

Immobilienkauf früher vs. heute: War es damals wirklich leichter?

Der Weg ins Eigenheim erscheint vielen Deutschen momentan lang und beschwerlich. Die Preise werden immer höher und das Angebot immer geringer. Hätte man doch schon vor 10 Jahren den Kaufvertrag für die eigenen vier Wände […]

Weiterlesen

Immobilien erfolgreich vermarkten in den Sozialen Medien

Rund 46 Prozent der Deutschen sind in den sozialen Medien aktiv. Darunter befinden sich zweifellos auch potenzielle Kaufinteressenten für Ihre Immobilie. Denn früher oder später werden die meisten Nutzer von Instagram, Facebook, Twitter & Co. […]

Weiterlesen

UNSER TEAM

mit Leidenschaft dabei

GERHARD BLANK

Geschäftsführer
Zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung ZERT (S)
Mitglied im Gutachterausschuss der Stadt Ansbach
Mitglied im Deutschen Gutachter- und Sachverständigen Verband
Vorsitzender des Sprengnetter Expertengremiums für Immobilienwerte in Mittelfranken

0981/487448-10 gerhard.blank@vr-immoservice-ansbach.de

RALF WOLFSGRUBER

Immobilienfachvermittler
Geprüfter Sachverständiger (GIS)
Mitglied im Gutachterausschuss des Landkreises Ansbach
Mitglied im Deutschen Gutachter- und Sachverständigen Verband
Mitglied des Sprengnetter Expertengremiums für Immobilienwerte in Mittelfranken

0981/487448-12 ralf.wolfsgruber@vr-immoservice-ansbach.de

ERIC BÜTTNER

Immobilienfachvermittler
Zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung ZERT (S)
Mitglied im Deutschen Gutachter- und Sachverständigen Verband
Mitglied des Sprengnetter Expertengremiums für Immobilienwerte in Mittelfranken

0981/487448-11 eric.buettner@vr-immoservice-ansbach.de

MADELEINE SCHMIDTKUNZ

Immobilienfachwirtin (IHK)

0981/487448-22 madeleine.schmidtkunz@vr-immoservice-ansbach.de

MAREIKE MÜLLER

Vertriebsassistenz

0981/487448-25 mareike.mueller@vr-immoservice-ansbach.de

MICHAELA SCHUH

Vertriebsassistenz

0981/487448-24 michaela.schuh@vr-immoservice-ansbach.de

BRITTA POLLACK

Vertriebsassistenz

0981/487448-21 britta.pollack@vr-immoservice-ansbach.de